18. Infotag Jugend und Beruf

Nimm deine Zukunft in die Hände

Während nur wenige Schülerinnen und Schüler schon sehr früh wissen, welchen Ausbildungsberuf sie ergreifen wollen und diesen Plan konsequent vorantreiben, tut sich die Mehrheit der Jugendlichen deutlich schwerer mit dieser Entscheidung. Daher ist es aufgrund der in den letzten Jahren immer größer gewordenen Vielfalt an Ausbildungsberufen mehr denn je erforderlich, junge Menschen über ihre künftige Berufswahl ausführlich zu beraten und zu informieren. Die Wahl der richtigen Ausbildung ist nicht einfach, sie ist aber von sehr weitreichender Bedeutung. Schülerinnen und Schüler brauchen fundierte Informationen, um schwerwiegende Fehlentscheidungen zu vermeiden. Sie besorgen sich diese Informationen in ihrem engsten Umfeld: Die Ratschläge der eigenen Eltern, älterer Geschwister oder älterer Freunde bei der richtigen Berufswahl spielen dabei eine große Rolle.

In diesem wichtigen Lebensabschnitt weitere kompetente und starke Partner an seiner Seite zu haben, die Orientierung geben und mit Rat und Tat weiterhelfen können, ist äußerst wichtig. Der Infotag Jugend & Beruf ist die größte Informati­onsveranstaltung zum Thema Beruf und Ausbildung im Land­kreis Rhön-Grabfeld und setzt genau an diesem Punkt an. Die enge Zusammenarbeit unserer Schule mit dem Informationskreis der Wirtschaft Rhön (IDW), der Kreishandwerkerschaft und der Jakob-Preh-Berufsschule hat sich bewährt. Das gemeinsame Konzept, Jugendliche beim Übertritt in die berufliche Bildung kompetent zu begleiten und ihnen berufliche Perspektiven aufzuzeigen, ist erfolgreich.

Am 25. April dieses Jahres stand diese Ausbildungsplatzbörse Schülerinnen und Schülern aller Schularten sowie deren Eltern in unserer Region mit sachkundiger Beratung hilfreich zur Seite. Und das bereits zum 19. Mal. Über 40 teilnehmende Unternehmen boten Jugendlichen aus allen Schularten die einmalige Chance, sich bei Auszubildenden und Ausbildern aus den Bereichen Industrie, Handwerk, Handel, Dienstleistung und Behörden über nahezu 100 verschiedene Berufsbilder zu informieren. Weiterführende Schulen, die Bundespolizei, die Agentur für Arbeit und Verbände rundeten das Informationsangebot ab. Der Zuspruch der angesprochenen Zielgruppe an der Veranstaltung übertraf die Zahlen des Vorjahres und erfüllte die Erwartungen der ausstellenden Unternehmen.

Stellvertretend für die zahlreichen Besucher spreche ich allen Ausstellern für den großen finanziellen und personellen Aufwand, mit dem sie es auch in diesem Jahr wieder geschafft haben, ihre Berufsbilder anschaulich zu präsentieren, meinen Dank aus.

Ralf Kaminski