Notebookklassen an der Wirtschaftsschule

Suchst Du noch oder googelst Du schon?

Zu Beginn dieses Schuljahrs ging in der vierstufigen Wirtschaftsschule die siebte Notebookklasse an den Start.

Was vor sieben Jahren als vage Idee zweier Kollegen begann, ist nun schon seit mehreren Schuljahren Realität: Die Schüler je einer Klasse der Jahrgangsstufen 8, 9 und 10 arbeiten in den eigens mit Whiteboard, Beamer, Scanner und Drucker ausgestatteten Klassenzimmern an mit Internetanschluss und Stromversorgung versehenen Arbeitsplätzen mit den eigenen Laptops.

Die Idee zu diesem Projekt lieferten unter anderem die Daten der JimStudie, die die Mediennutzung der Jugendlichen jedes Jahr genau unter die Lupe nimmt und schon 2009 zeigte, dass die Nutzung des Internets vor der Nutzung des TVs bei der an unserer Schule unterrichteten Altersgruppe von Schülern lag. Fakt ist, dass wir es mittlerweile im Schulalltag mit Jugendlichen der „Generation Medien“ zu tun haben. Handy, Internet und PC sind allgegenwärtige Begleiter und nehmen einen hohen Stellenwert im Alltag unserer Schüler ein. Hinzu kommt, dass in einer Vielzahl von Lehrplänen in den an unserer Schule unterrichteten Fächern der sinnvolle Umgang und die Nutzung von Medien zum Auf- und Ausbau der sogenannten Medienkompetenz ausdrücklich genannt wird.

Der Unterricht in den Notebookklassen hat u.a. zum Ziel, die Eigentätigkeit und Selbstverantwortung der Schüler zu stärken. Dies wird z.B. dadurch erreicht, dass viele der in den Notebookklassen unterrichtenden Lehrkräfte verstärkt kooperative, selbstgesteuerte Lernmethoden einsetzen. Auch bestimmte von der Wirtschaft geforderte Schlüsselkompetenzen wie Kommunikations- und Teamfähigkeit werden durch das „andere“ Unterrichten in den Notebookklassen leichter als sonst erreicht. Ebenso wird durch das tägliche Lernen und Arbeiten mit und am Computer die allseits geforderte Medienkompetenz fast nebenbei erlangt.