PIT – Prävention im Team

Junge Menschen haben zu allen Zeiten ihre Freiräume ausgetestet, Abenteuer im Rahmen ihrer Möglichkeiten und Anerkennung unter Gleichaltrigen gesucht. Dass es dabei immer wieder auch zu normabweichendem Verhalten kommt, ist für die meisten Jugendlichen eine vorübergehende, episodenhafte Auffälligkeit im Verlauf ihres Entwicklungs- und Reifungsprozesses.
Die Eltern müssen die jungen Menschen in ihrer persönlichen und sozialen Kompetenz stark machen für ihre individuelle Gegenwart und Zukunft. Die Schule muss diesen Entwicklungs- und Reifeprozess begleiten. Entscheidend ist, die Jugendlichen davor zu bewahren, strafbare Handlungen zu begehen, insbesondere in den Bereichen Gewalt, Sucht und Eigentum.

Hier setzt das Programm PIT – Prävention im Team ein. Es wurde in Zusammenarbeit der Bayerischen Staatsministerien des Innern und für Unterricht und Kultus entwickelt und gibt konkrete Anregungen für gemeinsame Bemühungen von Schule, Eltern, Polizei und anderen Experten. Ziel ist eine frühzeitige Prävention, sodass man nicht erst im konkreten Fall – und damit meist zu spät – intervenieren und reagieren muss.

PIT wird seit dem Schuljahr 2004/2005 in Zusammenarbeit mit Schülern, Lehrern, Eltern, der Polizei und anderen außerschulischen Partner wie z. B. dem Rhönklinikum und der Suchtberatung der Caritas an der Staatlichen Wirtschaftsschule umgesetzt.