„Einer für alle, alle für einen“ - Die Klasse 7b erlebt Mut und Team

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Die bekannte Phrase aus dem Film „Die drei Musketiere“ bekam für die Klasse 7b am Freitag, den 11.10.2019 eine ganz besondere Bedeutung. Diesen Tag verbrachten die Schüler nicht wie sonst üblich im Klassenzimmer, sondern bei luftigen Temperaturen auf dem Pausenhof der Wirtschaftsschule.
An diesem für die Schüler sehr ereignisreichen Tag stand im Mittelpunkt, als Klasse zusammenzuwachsen und ein gut funktionierendes Team zu bilden! 
In eine weiterführende Schule zu kommen bedeutet auch, dass zu Beginn alles fremd und ungewohnt scheint und man plötzlich mit neuen Mitschülern den Schulalltag bestreiten muss. Hier setzt die Veranstaltung „Mut und Team“ an. Mit tollen Aktivitäten, viel Geduld und Fingerspitzengefühl gelang es Veronika Rieß vom Naturpark und Biosphärenreservat Bayer. Rhön e. V. eindrucksvoll, auch das letzte Eis zwischen den Schülern der 7b zu brechen und ihr Gemeinschaftsgefühl zu stärken.
So stand die Klasse zu Beginn vor der großen Herausforderung, jeden Einzelnen über ein in der Luft schwebendes Seil zu befördern. Dieses durfte nicht berührt werden. Als Hilfsmittel stand lediglich ein Holzbrett zur Verfügung. Der Respekt vor der Höhe war zunächst ebenso groß, wie die Furcht, von den anderen nicht gehalten zu werden. Doch die Klasse 7b trotzte der Herausforderung und brachte jedes Klassenmitglied bravourös über das Seil. 
Für mich als Klassenleiterin der 7b stellte es eine schöne Erfahrung dar, mitzuerleben, wie stolz die Schüler waren, diese Hürde erfolgreich genommen zu haben und wie dabei das gegenseitige Vertrauen gestärkt wurde.
Eine weitere Aufgabe bestand darin, eine Strecke von ca. 50 Metern auf einer begrenzten Anzahl an Baumscheiben zurückzulegen. Dabei musste jeder Schüler mit einem Bein oder beiden Beinen auf einer Baumscheibe stehen, um eine neue vor sich hinzulegen. Mit dem Boden durfte man nicht in Kontakt kommen. Dieses Spiel stellte sich als eine große Herausforderung heraus, welche die Klasse aber mit der nötigen Konzentration am Ende erfolgreich meisterte.
Dass die Schüler der 7b auch ohne große Worte viel erreichen können, bewiesen sie beim Legen eines Seiles. Jeder musste eine Stelle am Seil berühren und durfte seine Position danach auch nicht mehr verändern. Veronika Rieß erteilte der Klasse die Aufgabe, geometrische Figuren aus dem Seil zu formen und dieses dann abschließend auf dem Boden abzulegen. Zu Beginn durften die Schüler sich kurz beratschlagen, danach aber herrschte „Funkstille“ und sie mussten lautlos die gestellte Aufgabe erfüllen. In beeindruckender Weise setzte die Klasse dabei auch das Haus vom Nikolaus in die Tat um.
Am Ende eines erlebnisreichen Tages stand der Mutlauf, bei welchem die Schüler dicht nebeneinander standen und eine Mauer bildeten. Ein Mitglied der Klasse stand ca. 15 Meter von der Mauer entfernt und rannte mit geschlossenen Augen auf die Mauer zu, welche sich aber immer rechtzeitig öffnete. Man muss selbst probiert haben, wie schwer es ist, sich auf eine gedachte Mauer zuzubewegen, wenngleich man weiß, dass die anderen diese bereits aufgelöst haben. Hier waren wirklich Mut und Überwindung gefragt.

Die Schüler der Klasse 7b haben an diesem Tag bewiesen, dass sie erfolgreich im Team zusammenarbeiten können. Sie haben verstanden, dass es viele Aufgaben gibt, die sich nur gemeinsam bezwingen lassen.
Ich wünsche euch, liebe Schülerinnen und Schüler, dass ihr diesen Tag immer in Erinnerung behaltet. Die Erfahrungen dieses gemeinsamen Erlebnisses werden euch helfen, die Schulzeit bis zum Abschluss gemeinsam erfolgreich zu meistern. Denkt daran: „Einer für alle, alle für einen!“

Nora Schmidt

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