Das Projekt begann um 8:45 Uhr unter der Leitung von Herrn Dohrmann vom UNESCO-Biosphärenreservat Rhön.
Der Klassenraum wurde umgestaltet, in der Mitte stand eine Box, die den Startpunkt eines Escape Games mit fünf Leveln bildete. Thema waren Forschungsarbeiten aus dem Amazonasgebiet, für die Bearbeitung standen 80 Minuten zur Verfügung. Nach dem Öffnen der Box durch Valentina übernahm Lena das Vorlesen der Karten.
Unsere Aufgabe bestand darin, ein vom Forscher erstelltes „Netz des Lebens“ wiederherzustellen. Dazu wurden Karten verteilt, eine Plane ausgebreitet und mithilfe von Schnüren Verbindungen zwischen verschiedenen Symbolen hergestellt. Auf jeder Karte war angegeben, mit welcher anderen sie verbunden werden musste.
Im weiteren Verlauf wurden sogenannte Zerstörungskarten vorgelesen. Alle Verbindungen zu bestimmten Tieren wie Jaguaren, Dreifinger-Faultieren oder auch dem Menschen mussten entfernt werden. Dadurch wurde sichtbar, wie schnell das Netz des Lebens geschwächt werden kann.
Anschließend teilten wir uns in fünf Gruppen ein. In unserer Gruppe „Ostsee“ bearbeiteten wir verschiedene Aufgaben, darunter ein Tierrätsel und ein Puzzle. Die richtige Lösung des Rätsels lautete G8 – Herzseeigel.
Zum Abschluss standen wir im Kreis und überlegten gemeinsam, wie der Schutz von Tier- und Pflanzenarten verbessert werden kann.
Der Projekttag endete um 11:15 Uhr und vermittelte auf spielerische Weise wichtige Zusammenhänge zwischen Mensch, Tier und Umwelt.